Dienstag, 19. Juli 2011

Dänemark

Um gleich mal auf die Kacke zu hauen: wir waren unmittelbar nach dem Albanienurlaub noch mal im Ausland…. Laut lachen
Da mein Mann nach dem Urlaub wieder arbeiten musste, fuhren Sofia und ich nach Schleswig-Holstein, um dann mit meiner Familie weiter nach Dänemark zu reisen.
Dort hatten wir für eine Woche ein großes Haus gemietet. Unsere Fahrt brachte uns hoch in den Norden, nach Vrist an der Nordsee.
denmark_rel991
Das Haus selbst war leider ein ziemlicher Reinfall. Denn die bisherigen Häuser, die wir in Dänemarkurlauben kennengelernt hatten, waren liebevoll eingerichtete Häuschen gewesen.
DSC016451
Unseres war zwar ein hübsches Holzhaus, dass aber leider an vielen Ecken ziemlich reparaturbedürftig und größtenteils ungepflegt war (die Bilder vom spakigen Duschvorhang, vom kaputten Griff der Spülmaschine, das abgewetzte Sofa, den kaputten Terassenstühlen und und und… erspare ich euch hier mal…).
DSC01655
Aber der Strand war schön, wenn auch nicht immer das Wetter. Den Sommer haben wir zwar schmerzlich vermisst (Sofia und ich wohl am meisten, da wir ja kurz vorher im Schnitt dreißig Grad hatten…), aber auch so brachte uns das Strandpanorama etwas Erholung.
P1010862P1010869DSC01695
Auch Regen hielt uns nicht vom kurzen Strandspaziergang ab…
P1010964P1010967
Einen Tag machten wir uns auf den Weg, die unmittelbare Umgebung zu erkunden. Eine der nächsten Städte ist Lemvig, ein nettes, beschauliches Hafenstädchen mit kleinen Geschäften zum Stöbern.
DSC01705DSC01715DSC01720
Zwei Tage lang regnete es eigentlich ununterbrochen. Also besuchten wir Thyborøn, ein kleiner Ort am südlichen Ufer des Thyborøn-Kanals, der den Nissum Bredning, den Westteil des Limfjordes mit der Nordsee verbindet.
P1010942P1010938
Im Zweiten Weltkrieg gehörte dieser Ort zum Atlantikwall, auf dem die deutschen Besatzer Bauwerke als Schutz vor den Alliierten bauten. Dort kann man auch heute noch die erbauten Bunker sehen, von dem einer als Museum ausgebaut wurde. Auch ein ehemaliges Arbeitslager erzählt aus dieser Zeit.
DSC01782DSC01788DSC01798
In Thyborøn findet man außerdem noch das Jyllands Akvariet (Aquarium), indem man einem Katzenhai den Kopf tätscheln oder eine Krabbe in die Hand nehmen konnte. In Berührbecken konnte man verschiedene Arten von Fischen “anfassen”.
DSC01765DSC01739DSC01741P1010903P1010895DSC01730
Ein kleines Bernsteinmuseum schloss sich dem Aquarium anDSC01771
Draußen lagen lustig bemalte SteineDSC01774P1010926
Eine weitere Sehenswürdigkeit ist das Sneglehuset, das komplett mit Muscheln und Schnecken in jahrelanger Handarbeit verziert wurde:
P1010945P1010951P1010950DSC01809P1010952
Und auch dieser Urlaub ging dann zu Ende. Nun genießen Sofia und ich noch ein wenig Schleswig-Holstein, in der Hoffnung, dass auch endlich die Sonne wieder herauskommt.
P1020004

Ohne Nähmaschine…

Da meine Nähmaschine im Urlaub leider Zuhause bleiben musste, hab ich mich mal wieder dem Häkeln gewidmet. Zwei Tops, die ich angefangen hatte, sind leider noch nicht fertig, da die Wolle jeweils nicht reichte, aber diese Sommermütze ist zumindest fertig geworden:
P10108841
.. und ist auch gut angekommen Zwinkerndes Smiley.

Montag, 18. Juli 2011

Albanien

Sicherlich (hoffentlich Zwinkerndes Smiley) hat sich der ein oder andere schon gefragt, warum hier die letzten Wochen so wenig los war… Wir haben endlich Ferien und die haben haben wir auch gleich genutzt.
Da mein Mann gebürtiger Albaner ist (was ihm oftmals etwas peinlich ist, bei dem zweifelhaften Ruhm, den einiger seiner Landsleute haben…), fahren wir regelmäßig nach Albanien. Im Juli und August wird es in Albanien allerdings so heiß, dass es für uns “Blassnasen” kaum erträglich ist… Und mit Kind ist es umso anstrengender. Weil die Ferien bei uns in Rheinland-Pfalz dieses Jahr aber so früh anfingen, haben wir uns doch für die Sommerferien entschieden, die wir dann auch an der albanischen Küste verbrachten.
albanienkartemitkreuz
(in Fier wohnen meine Schwiegereltern, in Vlore hatten wir uns zwei Strandappartements gemietet)
Ich muss sagen, dieses Land verändert sich immer wieder, bleibt aber in manchen Bereichen doch gleich… Das erste Mal war ich vor knapp 12 Jahren in Albanien, da brauchten wir noch für 100km Fahrt über 2 Stunden, da man nur langsam vorrankam, denn die Straßen waren ziemlich reparaturbedürftig. Ständig musste man Schlaglöchern ausweichen.
Auch heute sind noch die Auswirkungen des jahrelangen kommunistischen Regimes unter Enver Hoxha und der wirtschaftliche Zusammenbruch durch das Pyramidensystem, dass vielen albanischen Bürgern den Ruin brachte, zu sehen. Die folgenden Bürgeraufstände damals zerstörten zusätzlich Vieles in Albanien. Überall im Land findet man noch die von Hoxha erbauten Bunker.
Enver-Hoxhas-Bunker
Heute ist die Beschaffenheit der Straßen um einiges besser, wenn auch die Einhaltung von Verkehrsregeln nicht immer bei allen klappt – oft sind die auch nicht ganz klar… Die Hupe ist allseits beliebtes Warnsignal.
Vor 12 Jahren hatte ich mich noch ziemlich darüber amüsiert, dass man eigentlich nur Mercedes fuhr. Sogar an Pferdefuhrwerke hatte man Mercedes-Schmutzfänger angebaut. Nach einer Fahrt auf albanischen Straßen wusste ich dann aber, warum viele diese Fabrikate fahren. Diese Autos gelten als besonders langlebig und robust für die vorherrschenden Straßenverhältnisse. Heute finden sich gerade in den Hauptstraßen auch viele andere Automarken, recht häufig aber doch mit ausländischen Kennzeichen.
P1010762
Viele Familien, die vor allem mit Hilfe von Verwandten im Ausland Geld ansparen konnten, haben ihre Häuser renoviert, erweitert oder aber überhaupt erst etwas Eigenes gebaut. So kommt es, dass das Straßenbild sehr abwechslungsreich ist. Neben kahlen, recht zerfallen aussehenden Gebäuden, finden sich schöne neue oder aber noch im Bau befindliche Häuser.
P1010761P1010718P10107461
Wie in vielen südlichen Ländern wird auch hier meist über Jahre gebaut: immer wenn etwas Geld da ist, wird weitergebaut.
P1010741
Leider nehmen die Albaner es mit dem Müll nicht so wichtig. Überall liegen Müllhaufen bzw. wird der Müll einfach verbrannt. Überall bekommt man Plastiktüten beim Einkauf, selbst an den vielen kleinen Ständen an jeder Straße, an den man überall frisches Obst und Gemüse kaufen kann.
Landschaftlich gesehen hat Albanien einiges zu bieten. Hoheitliche Berge durchziehen das ganze Land. Eine lange Küste am Ionischen Meer und der Adria schafft eine natürliche Grenze zu Griechenland und Italien.
Wir wollten bei der Hitze nicht in Fier (dem Heimatort meines Mannes) “rumsitzen”, sondern haben uns mal wieder in die Hafenstadt Vlorë begeben und uns zwei Appartements mit Selbstverpflegung direkt am Strand gemietet. Diese waren recht spartanisch eingerichtet, nach albanischen Verhältnissen aber schon luxuriös.
P1010499P1010577P1010626P1010558
Wir hatten herrliches Wetter, der Strand lag am ionischen Meer und das Wasser war klasse. Da meine Schwiegermutter uns jeden Tag bekochte, war natürlich auch das Essen superlecker. Und das einheimische Obst und Gemüse schmeckt dort natürlich viel frischer und besser.
In Vlorë findet man wie so oft ein Zusammentreffen der Berge mit der Küste. Und so fuhren wir auch wieder einen Tag in die Berge zu einem wunderschönen Aussichtspunkt, wo man zudem auch gut essen kann.
P1010676P1010675P1010678
In Albanien lebt Armut neben Reichtum, und gerade in den Bergregionen sind die Menschen ziemlich rückständig. Auch die Korruption ist dort noch sehr groß. Aber wenn man sieht, wie sehr sich das Land im letzten Jahrzehnt schon verändert hat, kann es ja eigentlich nur besser werden…
P1010697

Montag, 20. Juni 2011

Weils so schön war…

… noch eine Ivy.
P1010458

Sonntag, 19. Juni 2011

Neue Hosen braucht das Kind

… und zwar in halber Länge, da es morgens doch noch nicht warm genug für kurze Hosen, aber auch schon zu warm für lange Jeans, ist. Also setzt Mama sich an die Nähmaschine und näht ein paar Hosen (Ich liebe die Ivy!!!). Als erstes wurde einer der tollen Stoffe von meinem letzten Stoffmarktbesuch angeschnitten. P1010454P1010455
Weil sie sich aber immer wieder ablenken lässt, ist nur eine heute fertig geworden und die andere wartet zugeschnitten und bestickt auf die Fertigstellung…

Vorsatz: Mehr für mich machen!

Und den hab ich an meinen ersten “freien” Abenden auch gleich umgesetzt. Nachdem endlich die Korrekturen und alles andere beendet waren, hab ich mir eine schon lang gewünschte Tasche genäht.
P1010445
Hier noch mal ein paar Details: P1010450P1010448P1010449
Ich freu mich riesig, auch wenn ich ewig gebraucht habe, bis sie fertig war, was nicht unbedingt damit zu tun hat, dass der Schnitt zu umfangreich war, sondern einfach daran, dass ich nicht wirklich wieder in Schwung kam… Ich glaube, ich war einfach total k.o. davon, dass ich jeden Abend an meinem Schreibtisch verbracht habe…

Freitag, 17. Juni 2011

Man kann aus allem Geld machen…

Ihr Lieben, ich hab da von Sandra ein gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz tolles Ebook, dass ich euch wärmstens ans Herz legen möchte!!! Und das zu einem Schnäppchenpreis!!!
clothilde
PS: Für alle, die sich nun noch fragen, was das soll: Dies ist eine Reaktion auf die Ebook-Flut, mit denen Nähanfänger abgezockt werden! Meistens stehen diese Ebooks, die dazu noch richtig Kohle kosten, obendrein auch schon umsonst im Netz!!!

Sonntag, 5. Juni 2011

Zielgerade in Sicht

Meine Korrekturen werden langsam immer weniger und ein Ende ist in Sicht. Da kann man sich doch auch mal einen Nachmittag in der Sonne gönnen…
Das haben wir dann auch mal wieder im Wildpark gemacht. Und endlich waren wir auch mal zur richtigen Zeit da und konnten die Falknerschau ansehen.
P1010417
Allerdings wollten der “Eddi” und seine Damen uns dann immer wieder ablenken. Eddi schlich sich immer wieder von hinten an und erhoffte sich wohl etwas leckeres aus meinen Taschen.
P1010419
Bevor er mich dann zwicken konnte, wurde er dann doch erst einmal eingesperrt. Nach der Flugshow zeigte der Falkner dann auch noch seine Frettchen.
P1010422
Und auch heute ist wieder soooo heiß, dass sich Sofias Locken wild kringeln Zwinkerndes Smiley
P1010423
Allen einen wunderschönen Sonntag!

Mittwoch, 1. Juni 2011

Kleine Alltagsfreuden

beschert uns immer mal wieder meine Mama. Heute kam das angekündigte Päckchen mit der Strickjacke. Aber dann lag noch dieses bezaubernde Kleidchen – mit passender Häkelmütze - und einer Karte dabei:
P1010408
Sogleich musste auch alles angezogen und das “teure Silber” dazu getragen werden… P1010398P1010395
Vielen lieben Dank, Mama! Wir haben uns ganz doll darüber gefreut!