Donnerstag, 28. Juli 2011

Ein Selbstversuch

Vor über einem Jahr stieß ich durch Zufall auf DSHINI. Nein, leider war das kein echter Flaschengeist, aber eine Internetplattform, auf der man sich Punkte zusammenspielen kann, um dann Wünsche erfüllt zu bekommen. Suuuuuper, dachte ich, da machste doch mal mit. Nach kurzer Zeit nervte mich die Seite allerdings etwas und ich vergaß schließlich fast mich dort regelmäßig einzuloggen.

Nachdem ich davon hörte, dass eine Bekannte einen richtig teuren Wunsch erfüllt bekam, packte mich doch der Ehrgeiz. Ich ging wieder regelmäßig auf die Seite, klickte hier, klickte da, sammelte Punkte, spendete und bekam gespendet, aber das Ganze nahm immer mehr Zeit ein. Teilweise verbrachte ich täglich 1 bis 2 Stunden auf dieser Seite… nicht unbedingt am Stück, aber über den Tag verteilt. Aber die schon erhaltenen Dshins einfach verfallen lassen, fand ich auch doof. Also suchte ich mir einen günstigeren Wunsch und schwor mir, nur noch bis zur Wunscherfüllung weiterzumachen. Aber auch das zog sich dann etwas in die Länge. Schlussendlich hatte ich dann kurz vor meinem Urlaub meinen ersten Wunsch erfüllt bekommen. Und heute kam dann das Buch, was ich für knapp 13 € geschenkt bekam…

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FAZIT: Ich habe soeben mein “Restguthaben” an Punkten verschenkt und werde definitiv NICHT weitersammeln, da mir meine Zeit dafür ehrlich zu kostbar ist. Und wenn man mal die Zeit zusammenzählt, die man für die Wunscherfüllung benötigt, dann würde ich mit Nähen oder Häkeln oder sonst was wahrscheinlich schneller das Geld zusammenbekommen. Für Leute, die gerne viel im Internet sind und sich über so eine Plattform auch ein Netzwerk an Bekannten aufbauen (wollen) – denn nur dann ist auch eine schnelle Wunscherfüllung wirklich erfolgreich - ist diese Seite sicherlich nett, aber für mich nicht. Trotzdem DANKE an alle, die immer kräftig für mich gespendet haben!!! Und weiterhin viel Erfolg an alle, die weitersammeln!!!

Dienstag, 26. Juli 2011

Für Tanja und für Olli

Liebste Tanja, da hab ich doch glatt vergessen, Dir die paar Blümchen zu zeigen, die in Albanien für Dich entstanden sind (und ich muss sagen, die musste ich echt verteidigen: Sofia wollte sie gleich einsacken…). Ich hoffe, die reichen erst mal Zwinkerndes Smiley!
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Liebes Bruderherz, rechtzeitig vor meiner Rückreise nach Hause hab ich auch noch die Socken für Maren fertig gestrickt (ey, ich hab meinen persönlichen Rekord geknackt: ein paar Socken in 2 1/2 Tagen!!!) Kannste dann bei Mama abholen. Viel Spaß euch mit den Socken! Und eins is ja wohl klar: zu Weihnachten gibt’s wohl erst mal keine Zwinkerndes Smiley!!
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Samstag, 23. Juli 2011

Neues von der Häkelfront

Wie ja schon erwähnt, hab ich ja im Urlaub keine Nähmaschine mit und häkel und stricke wieder ganz viel. In Dänemark hatte ich irgendwie nur wenig Muße für Handarbeiten, aber nun schwuppts wieder… Nachdem ich mir die fehlende Wolle besorgt habe, ist auch endlich ein Lieblingsstück fertig geworden:
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Außerdem hat mein Bruder sich Sockenwolle gekauft, damit ich ihm Socken stricke… Leider hat er sooo große Füße, dass die dänische Wolle nicht ganz reichte. Also musste eine Lösung her:
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Bei Betty hab ich eine Anleitung für süße kleine Häkeleulen gesehen, die ich natürlich auch gleich mal ausprobieren musste. Sie ist nicht ganz fehlerfrei, aber Sofia hat sie gleich adoptiert. Es werden bestimmt noch weitere folgen.
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Und auch meine Mama war wieder fleißig. Sarah bekam das gleiche Kleidchen wie Sofia, nur in einer anderen Farbe
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Und Sofia fand eine Mütze für Ida so hübsch, dass sie auch eine von Oma gestrickt bekam:
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Leider ist das Wetter zur Zeit auch im Norden nicht wirklich sommerlich, weshalb wir die schönen Sommersachen kaum ausführen können. Nächste Woche geht’s dann ja auch wieder nach Hause zum Papa. Vielleicht haben wir die letzten 1 1/2 Ferienwochen auch noch ein wenig Glück mit der Sonne…

Dienstag, 19. Juli 2011

Dänemark

Um gleich mal auf die Kacke zu hauen: wir waren unmittelbar nach dem Albanienurlaub noch mal im Ausland…. Laut lachen
Da mein Mann nach dem Urlaub wieder arbeiten musste, fuhren Sofia und ich nach Schleswig-Holstein, um dann mit meiner Familie weiter nach Dänemark zu reisen.
Dort hatten wir für eine Woche ein großes Haus gemietet. Unsere Fahrt brachte uns hoch in den Norden, nach Vrist an der Nordsee.
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Das Haus selbst war leider ein ziemlicher Reinfall. Denn die bisherigen Häuser, die wir in Dänemarkurlauben kennengelernt hatten, waren liebevoll eingerichtete Häuschen gewesen.
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Unseres war zwar ein hübsches Holzhaus, dass aber leider an vielen Ecken ziemlich reparaturbedürftig und größtenteils ungepflegt war (die Bilder vom spakigen Duschvorhang, vom kaputten Griff der Spülmaschine, das abgewetzte Sofa, den kaputten Terassenstühlen und und und… erspare ich euch hier mal…).
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Aber der Strand war schön, wenn auch nicht immer das Wetter. Den Sommer haben wir zwar schmerzlich vermisst (Sofia und ich wohl am meisten, da wir ja kurz vorher im Schnitt dreißig Grad hatten…), aber auch so brachte uns das Strandpanorama etwas Erholung.
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Auch Regen hielt uns nicht vom kurzen Strandspaziergang ab…
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Einen Tag machten wir uns auf den Weg, die unmittelbare Umgebung zu erkunden. Eine der nächsten Städte ist Lemvig, ein nettes, beschauliches Hafenstädchen mit kleinen Geschäften zum Stöbern.
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Zwei Tage lang regnete es eigentlich ununterbrochen. Also besuchten wir Thyborøn, ein kleiner Ort am südlichen Ufer des Thyborøn-Kanals, der den Nissum Bredning, den Westteil des Limfjordes mit der Nordsee verbindet.
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Im Zweiten Weltkrieg gehörte dieser Ort zum Atlantikwall, auf dem die deutschen Besatzer Bauwerke als Schutz vor den Alliierten bauten. Dort kann man auch heute noch die erbauten Bunker sehen, von dem einer als Museum ausgebaut wurde. Auch ein ehemaliges Arbeitslager erzählt aus dieser Zeit.
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In Thyborøn findet man außerdem noch das Jyllands Akvariet (Aquarium), indem man einem Katzenhai den Kopf tätscheln oder eine Krabbe in die Hand nehmen konnte. In Berührbecken konnte man verschiedene Arten von Fischen “anfassen”.
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Ein kleines Bernsteinmuseum schloss sich dem Aquarium anDSC01771
Draußen lagen lustig bemalte SteineDSC01774P1010926
Eine weitere Sehenswürdigkeit ist das Sneglehuset, das komplett mit Muscheln und Schnecken in jahrelanger Handarbeit verziert wurde:
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Und auch dieser Urlaub ging dann zu Ende. Nun genießen Sofia und ich noch ein wenig Schleswig-Holstein, in der Hoffnung, dass auch endlich die Sonne wieder herauskommt.
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Ohne Nähmaschine…

Da meine Nähmaschine im Urlaub leider Zuhause bleiben musste, hab ich mich mal wieder dem Häkeln gewidmet. Zwei Tops, die ich angefangen hatte, sind leider noch nicht fertig, da die Wolle jeweils nicht reichte, aber diese Sommermütze ist zumindest fertig geworden:
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.. und ist auch gut angekommen Zwinkerndes Smiley.