Sogleich musste auch alles angezogen und das “teure Silber” dazu getragen werden…
Vielen lieben Dank, Mama! Wir haben uns ganz doll darüber gefreut!

In den Ferien haben wir nicht nur Fensterbilder bei meiner Mutter abgesahnt, sondern auch noch dieses wunderschöne Jäckchen:
Liebe Alex, wir haben es nun mitgenommen, da du ja keinen Anspruch drauf erhoben hast Aber das Jäckchen für Sarah ist schon in Arbeit…
Für Rebecca hatte ich einige Herzen genäht. Eigentlich wollte sie nur 10 haben. Ich hatte ein paar mehr genäht, um ihr eine Auswahl anzubieten (und dachte mir, den Rest könnte ich dann ja selbst behalten). Aber ich bekam keine zurück .
Da sie mir erzählt, dass sie Karten selbst macht, hab ich gleich hier geschrien und mir im Tausch ein paar superschöne (sie waren alle schön, aber ich muss sie ja auch alle noch verschicken ) ausgesucht. Hier meine Auswahl:
Liebe Rebecca, die sind wunderschön!!! (scheint irgendwie zur Zeit mein Lieblingswort zu sein )


Nähen kann ich eigentlich schon ziemlich lange. Meine Mutter hat’s mir gezeigt, im Textilunterricht wurden mir die Grundlagen beigebracht, doch dann schlief dieses Hobby wieder ein, da die Maschine meiner Mutter irgendwann einfach keine Freunde mehr brachte.
Vor etwa zwei Jahren habe ich dann wieder mit Kleinigkeiten angefangen, nachdem ich bei einigen mittlerweile guten Freunden aus dem Internet tolle, selbstgenähte Werke sah. Schnell reichte mir meine kleine AEG nicht mehr aus, ich kaufe eine neue Maschine, eine Overlock folgte und die Stickmaschine krönte meinen kleinen, aber feinen Fuhrpark.
Ich habe schon viele handwerkliche Hobbys ausprobiert und eigentlich alle machten (und machen teilweise noch) mir großen Spaß: Häkeln, Stricken, Sticken, Tonpapier-Fensterbilder, Window Color, Fimo, Aquarellmalerei und und und… Wie viel Geld ich da hineingesteckt habe, darüber mag ich gar nicht nachdenken… Aber nach und nach ließ die Lust bei jedem der Hobbys wieder nach. Nähen macht mir aber allerdings eigentlich immer Spaß.
Vielleicht hat es damit zu tun, dass man es in vielen Bereichen “verwenden” kann. Auf jeden Fall ist Nähen für mich ein Ausgleich zum Alltag. Denn der scheint mich zur Zeit immer mal wieder auffressen zu wollen. Eine Konferenz jagt die nächste, Arbeiten wollen korrigiert werden, Elterngespräche müssen geführt und Förderpläne erstellt werden, Schulveranstaltungen organisiert werden, die Unterrichtsplanung macht sich leider auch nicht alleine… und etwas Zeit für die Familie soll auch noch rausspringen. Oft wächst mir die Arbeit über den Kopf, aber es ist gut, dass immer mal kleine Zeitfenster sich öffnen, in denen mein Maschinchen laut nach mir ruft…. Heute Abend ist endlich mal wieder so ein Abend. Ich bin gespannt, für welches Projekt ich mich entscheide und was dabei herauskommt… Und damit verschwinde ich dann mal in mein Kämmerchen!
